Biologisches Lebensalter berechnen

biologisches alter senken

Menschen altern sehr unterschiedlich. Die einen protzen mit 60 noch voller Energie und Lebensfreude, andere wirken mit Mitte Vierzig schon verlebt und irgendwie alt.

Was sie unterscheidet ist ihr biologisches Alter. Das biologische Alter hängt nicht vom Geburtsdatum ab, sondern beschreibt den körperlichen Zustand. Den Zustand der Organe, Gelenke, Muskeln und Blutgefäße. Aber auch die Leistungsfähigkeit, das Herz-Kreislaufsystems und psychische Aspekte spielen eine Rolle.

Das biologische Alter entspricht dem kalendarischen alter unter Berücksichtigung der Veranlagung, Lebensumstände und Verhaltensweisen.

 

Mit diesen 3 Methoden kann man sein biologisches Alter berechnen

Es gibt sehr unterschiedliche Möglichkeiten, mit denen man sein biologisches Lebensalter berechnen kann.

Die 3 gängigsten Methoden sind folgende:

  1. Biologisches Alter bestimmen anhand der Blutgefäße
  2. Biologisches Alter testen anhand des genetischen Materials
  3. Biologisches Alter berechnen anhand der Lebensgewohnheiten und körperlichen Konstitution

 

1. Biologisches Alter bestimmen anhand der Blutgefäße

Der Zustand der Blutgefäße ist ein Spiegelbild für das biologische Alter. In diesem Fall entspricht das biologische Alter dem „Gefäßalter“, dem Zustand, den die Gefäße widerspiegeln.

biologisches Alter senkenGesunde, unverbrauchte Blutgefäße ermöglichen eine gute Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im gesamten Körper.

Je besser die Organe versorgt werden, umso „jugendlicher“ ist man.

Blutgefäße sind elastisch. Sie reagieren auf Temperatur, indem sie sich bei Bedarf verengen (bei Kälte) oder erweitern (bei Wärme) und so für eine gleichbleibende Körpertemperatur sorgen.

Diese Elastizität der Gefäße ist sehr wichtig für gesunde Körperprozesse. Mit zunehmendem Alter aber werden die Blutgefäße immer steifer.

Einflussfaktoren für eine sinkende Elastizität der Gefäße sind: hoher Blutdruck, Gewicht, Alter, Geschlecht, Rauchen, genetische Veranlagung und Lebensgewohnheiten.

Dieser Prozess lässt sich aktiv beeinflussen. Abhängig von der Lebensweise kann man ihn verlangsamen, aber auch beschleunigen.

Diese Messung des Gefäßalters lässt sich nicht selbst durchführen.

MESSUNG: Die Gefäßdiagnostik erfolgt beim Arzt

Mit Hilfe der Gefäßdiagnostik wird eine Pulswellenanalyse gemacht. Diese bestimmt das biologische Gefäßalter, indem die arterielle Gefäßelastizität bestimmt wird. Anhand der Pulswellengeschwindigkeit kann der Arzt den Zustand der Blutgefäße und somit das biologische Alter erkennen. Die Kosten dieses Verfahrens werden nicht von der Krankenkasse übernommen, müssen also selbst getragen werden.

 

2. Biologisches Alter testen anhand des genetischen Materials

Der biologische Alterungsprozess lässt sich auch anhand von Merkmalen am genetischen Material erkennen. Diese Merkmale sind die Telomere, genauer gesagt, die Länge der Telomere an den Chromosomen. Die Länge gibt an, wie alt – oder jung – jemand ist.

TalomerTelomere sitzen als eine Art Schutzkappen an den Enden der Chromosomen. Bei jeder Zellteilung, wenn also neue Zellen entstehen, werden diese kürzer. Je kürzer die Telomere, je fortgeschrittener der Alterungsprozess. Sind sie erst einmal ganz kurz, kann keine Zellteilung, d.h. kein Reparatur- und Erneuerungsprozess im Körper mehr stattfinden. Die Haare können keine Farbe mehr bilden, die Haut wird faltig, Schleimhäute werden nicht erneuert, das Sehvermögen nimmt ab, etc..

Die Länge und der Verbrauch der Telomere sind genetisch vorgegeben, können aber durch die richtigen Lebensgewohnheiten positiv beeinflusst, bzw. der Abbau verlangsamt werden.

Positive Effekte auf die Telomere sind:

  • Stress vermeiden
  • nicht rauchen
  • ausreichend schlafen
  • regelmäßige sportliche Aktivität
  • gesunde Ernährung (viel Obst und Gemüse)
  • Übergewicht vermeiden bzw. abbauen
  • psychisches Wohlbefinden, soziale Kontakte pflegen

 

DNA Analyse durch das Fraunhofer-Institut

Das Fraunhofer-Institut bieten die Möglichkeit einer genetischen Analyse zur Bestimmung des biologischen Alters. Dies funktioniert über den sogenannten Genetic Age Test. Dies ist die Kombination aus einer Speichelprobe, die zu Hause genommen wird, und einer anschießenden, gentechnischen Analyse im Labor. Der Genetic Age Test enthält Material für eine Speichelprobe, für den Versand und die Etikettierung sowie einen Fragebogen. Die Speichelprobe und der ausgefüllte Fragebogen werden per beiliegendem, vorfrankierten Umschlag direkt an das Labor geschickt. Nach Durchführung der Untersuchung und Auswertung des Fragebogens erhält man das Ergebnis zusammen mit einer individuellen Empfehlungen auf Basis der Testresultate.

Der Genetic Age Test beruht auf einer DNA-Analyse der Speichelprobe. Untersucht werden dabei die Methylgruppen, die auf bestimmten Abschnitten der DNA sitzen. Anhand deren Muster lässt sich das biologische Alter bestimmen.

 

3. Biologisches Alter berechnen anhand der Lebensgewohnheiten und körperlichen Konstitution

Wer sein biologisches Alter bestimmen möchte, kann dies auch rechnerisch tun. Dafür werden vom tatsächlichen Alter die körperlichen und seelischen Einflussfaktoren dazu gezählt, oder abgezogen, je nachdem, ob sie gesundheitsfördernd sind, oder nicht.

Biologisches Alter = kalendarisches Alter +/- Einflussfaktoren

 

Online Berechnung biologisches Alter

Im Netz werden für die Ermittlung des biologischen Alters verschiedene online-Tests oder Fragebögen angeboten, bei denen das biologische Alter anhand von Gesundheitsparametern auch ohne technische Messung geschätzt wird.

online testDies ist der kostenlose und schnellste Weg, um seinen gegenwärtigen biologischen Zustand zu ermitteln.

Anhand von eine paar Eckdaten werden Kriterien abgefragt, die einen Einfluss auf den Gesundheitszustand und Alterungsprozess haben.

Ausgehend vom echten Alter wird der Wert nach oben oder unten verändert.

Einen gut nachvollziehbaren, kostenlosen online Test bietet z.B. die Techniker Krankenkasse an.

 

TK biologisches Alter Test – online Test der Techniker Krankenkasse

Hier geht es zum Tool, mit dem man sein biologisches Lebensalter berechnen kann: biologisches Alter Test

Das biologische Alter gibt Auskunft über die Gesundheit, den Fitnesslevel und die Lebenserwartung.

 

Einflussfaktoren auf das biologische Alter

Für die rechnerische Ermittlung des biologischen Lebensalters werden persönliche Daten herangezogen, die als Einflussfaktoren gelten. Dazu zählen Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, Bauchumfang, körperliche Aktivität, Blutdruck, Stresslevel, Rauchen, Ernährung, Krankheiten und Cholesterinwerte (LDL und HDL-Werte).

Alter

Mit zunehmendem Alter verschleißen die Gefäße und Organe. Gefäße altern vor allem durch die Ablagerung von Cholesterin und Kalzium an den Gefäßwänden. Diese werden enger und steifer. Es wird weniger Blut transportiert und der Körper und damit die Organe werden daher schlechter mit Sauerstoff versorgt.

Geschlecht

Durch die weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron beginnt die Gefäßalterung bei Frauen später. Im Durchschnitt ist das biologische Alter bei Frauen geringer, als bei Männern.

Körpergröße und Gewicht

Die Körpergröße und das Gewicht benötigt man zu Ermittlung des BMI. Die BMI Formel (Body Mass Index Formel) dient der Beurteilung von Über- oder Untergewicht. Übergewicht begünstigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße), wodurch das biologische Alter steigt.

Berechnen des BMIbmi formel

BMI Tabelle

Die Body Mass Index Tabelle gibt die Bedeutung der errechneten Werte wieder.

  • Untergewicht: BMI < 18,5
  • Normalgewicht: BMI 18,5 – 24,9
  • Übergewicht: BMI 25 – 29,9
  • extremes Übergewicht 30 – 34,9 (=Adipositas I)
  • extremes Übergewicht: BMI 35 – 39,9 (=Adipositas II)
  • extremes Übergewicht: BMI > 40 (=Adipositas III)

 

Bauchumfang

Der Bauchumfang wird in Bauchnabelhöhe gemessen und dient der Beurteilung, wieviel Bauchfett vorhanden ist. Höhere Bauchfettwerte erhöhen das Krankheitsrisiko.

Körperliche Aktivität

Die Häufigkeit der körperlichen Aktivität, auch Alltagsaktivitäten inbegriffen, ist wichtig für den Gesundheitszustand. Im Gegenzug ist eine sitzende Tätigkeit von über 6 Stunden nachweislich ungünstig und sollte möglichst häufig durch kurze Aktivitäten unterbrochen werden. Ziel ist eine tägliche Bewegung von mindestens 30 Minuten bzw. 5.000 Schritten.

Blutdruck

Der systolische Blutdruck, das ist bei der Messung der höhere Wert, gibt den Druck an, dem die Gefäße bei jedem Herzschlag ausgesetzt sind. Unter einem erhöhten Druck leiden die Gefäße.

Stress

Gelegentlicher Stress kann durchaus förderlich sein und die Aktivität ankurbeln. Chronischer Dauerstress dagegen ist ungesund und lässt den Körper, insbesondere die Gefäße, schneller altern. Das liegt an der vermehrten Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Diese führen zu einem erhöhten Blutdruck und den damit im Zusammenhang stehenden Folgeerscheinungen. Dauerstress kann zudem das Herz belasten und Magen-Darm-Erkrankungen hervorrufen.

Cholesterinwerte

Der Cholesterinwert als Gesamtheit hat an Bedeutung verloren. Stattdessen werden die Einzelwerte LDL- und HDL-Cholesterin betrachtet.

LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein, Lipoprotein mit geringer Dichte) gilt als „schlechtes“ Cholesterin, man geht davon aus, dass es für die Ablagerungen in den Gefäßen mitverantwortlich ist.

HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein, Lipoprotein mit hoher Dichte) dagegen gilt als „gutes“ Cholesterin, da es die Gefäße vor Ablagerung schützt, indem es überflüssiges Cholesterin zum Abbau durch die Leber abtransportiert.

 

Wie lässt sich das biologische Alter positiv beeinflussen

Das biologische Alter kann bis zu 20% vom tatsächlichen Alter abweichen, sowohl nach oben, als auch nach unten. Und den größten Teil davon haben wir selbst in der Hand. Denn nur 30% der Abweichung sind genetisch vorbestimmt. Der Rest lässt sich beeinflussen.

Wir haben unser biologisches Alter selbst in der Hand

Die Einflussfaktoren für unser biologisches Alter, die wir selbst steuern können, sind: Bewegung, Gewicht, Ernährung, psychische Faktoren und die Aufnahme von Giftstoffen.

Das biologische Alter lässt sich durch Änderung der Lebensgewohnheiten positiv beeinflussen. Es lässt sich zurückdrehen, was einer Art Verjüngung des Gesundheits- und Vitalzustandes entspricht. Wir können die Uhr zurückstellen.

Die richtigen Maßnahmen

Um sein biologisches Alter senken zu können, ist eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise die Grundvoraussetzung. Mehr frisches und selbst zubereitetes Essen auf den Tisch, mehrfach täglich auf Obst und Gemüse zurückgreifen.

Das Thema Rauchen ist in Gesundheitsfragen stets ein absolutes NoGo, da es die Lebenserwartung bekanntlich verkürzen kann. Siehe COPD. Wer immer noch raucht sollte alles versuchen, um es endgültig einzustellen.

bewegungMangelnde körperliche Aktivität schadet der Gesundheit und Vitalität. Ganz nach der Weisheit: „Wer rastet, der rostet…”. Mehrmals wöchentlich, am besten täglich, sollte man auf mindestens 30 Minuten Bewegung kommen, möglichst an der frischen Luft.

Ein sehr einflussstarker Hebel für das biologische Alter ist die Gewichtsfrage. Eine Gewichtsreduktion bis hin zum Normalgewicht hat aber nicht nur positiven Einfluss auf das biologische Alter, sondern auch auf das Wohlbefinden, das Selbstbewusstsein und vor allem auf die Gesundheit im ganzen.

Durch ein niedrigeres biologische Alter lässt sich die „Jugendlichkeit“ bewahren. Man verfügt über mehr Dynamik und Lebensenergie und ein optisch frischeres, jüngeres Erscheinungsbild.

 

Anti-Aging Wirkung – Biologisches Alter senken durch Energetisierung

Eine enorme Unterstützung, wenn man sein biologischen Alter senken möchte, bietet die Spirovital Technologie, eine Vitalisierung auf Zellebene. Zahlreiche prominente und nicht-prominente Persönlichkeiten bestätigen ihre energie- und leistungssteigernde Wirkung.

Wie dieses System funktioniert zeigt der Bericht zum Highlight der Sauerstofftherapie zu Hause.

Für das Wohlbefinden, bei allgemeiner Erschöpfung oder als Wunsch zur Verjüngung und Vitalisierung kann es eine wahre Bereicherung sein – für jeden, unabhängig vom Ausgangsstadium.

 

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