Oxyvenierung

intravenöse sauerstofftherapie

Die intravenöse Sauerstofftherapie, Oxyvenierung nach Regelsberger

Die intravenöse Sauerstofftherapie nach Regelsberger, auch intravenöse Oxyvenierung, Sauerstoffinsufflation oder Sauerstoff-Infusions-Therapie genannt, zählt zu den Verfahren der Naturheilkunde und wird vor allem zur Behandlung von Durchblutungsstörungen eingesetzt. Die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten gehen aber noch weit darüber hinaus.

Der Mediziner Dr. med. Regelsberger entwickelte das Verfahren in der Mitte des letzten Jahrhunderts. Während die jahrzehntelangen Behandlungen von einem Gesundheit fördernden Effekt berichten, ist diese spezielle Form der Sauerstofftherapie von der Schulmedizin nicht als Heilverfahren anerkannt. Die Heilwirkung der Methode ist wissenschaftlich umstritten.

 

Wie funktioniert die Oxyvenierung nach Dr. Regelsberger

Wie der Name intravenöse Oxyvenierung vermuten lässt, wird bei der Behandlung medizinischer Sauerstoff von einem Spezialgerät über eine sehr dünne Kanüle direkt in die Armvene gespritzt.

BlutkreislaufSo wird das venöse, sauerstoffarme Blut zu einem unnatürlichen Zeitpunkt mit Sauerstoff angereichert. Der normale Prozess des Blutkreislaufes wird dahingehend verändert, dass das venöse Blut schon vor dem Eintritt in die Lunge Sauerstoff mitführt.

Durch die intravenöse Oxyvenierung werden im Körper verschiedene, chemische Reaktionen der Blutbestandteile ausgelöst und damit vielseitige therapeutische Effekte erzielt.

Dies geschieht allerdings nicht schnell und auch nicht direkt nach der ersten Sitzung. Auch ist es keine Behandlungsmethode für akute Erkrankungen. Die Wirkung erfolgt langsam, im Verlauf von mehreren Behandlungen.

 

Dauer der Behandlung

Die einzelne Behandlung dauert 15 bis 30 Minuten. Dabei wird eine sehr geringe  Sauerstoffmenge injiziert, zu Beginn z.B. 10 ml pro Sitzung, und wird im Verlauf der weiteren Behandlungen gesteigert auf etwa 50 ml pro Sitzung. Die Behandlungshäufigkeit und Dauer der Oxyvenierung liegt – abhängig vom behandelnden Arzt – bei 5 mal wöchentlich über einen Zeitraum von 5 Wochen (25 Sitzungen). Manche Mediziner teilen es auch in eine Erstbehandlung (über 3 bis 4 Wochen) und eine oder mehrere Nachbehandlungen (über 1 bis 2 Wochen) auf.

 

Anwendungsgebiete der intravenösen Sauerstofftherapie

Die Einsatzgebiete der intravenösen Sauerstofftherapie sind sehr vielseitig. Ursprünglich war die Hauptindikation die arterielle Durchblutungsstörung, insbesondere die Durchblutungsstörung der Beine oder anderer Extremitäten.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten reichen von Allergien, Heuschnupfen, Asthma und verschiedenen Hauterkrankungen über Venenerkrankungen, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Migräne bis hin zu psychischen Erschöpfungszuständen und Burn-Out.

Die Indikationen der Oxyvenierung überschneiden sich mit denen, der Airnergy brain+ Therapie. Nur dass sie aufgrund der Injektionen ausschließlich von geschultem Fachpersonen ausgeführt werden muss, und nicht als Therapieform für zu Hause funktioniert.

 

Durchblutungsstörungen Beine Symptome – woran man sie erkennen kann

Typische Symptome für Durchblutungsstörung der Beine sind ein kribbelndes Gefühl und eine aufgrund der schlechteren Durchblutung blass erscheinende Haut an den Beinen. Bei Belastung können Schmerzen auftreten. Je nach Stärke der Symptome ist eine medizinische Abklärung seitens einem Gefäßspezialisten unbedingt ratsam. Sollten die Beschwerden durch Blutgerinsel in verengten Gefäßen herrühren, kann dies eine ernstzunehmende, gesundheitliche Gefahr darstellen.

durchblutungsstörungen beine behandlungIst die Arterie im Bein verstopft, sind Symptome erst einmal nur schleichend wahrzunehmen. Die Verengung der Gefäße führt zu einer verminderten Sauerstoffversorgung der Beine. Ursache hierfür sind meist Ablagerungen von Kalk oder Fett an den Gefäß Innenwänden (Arteriosklerose), so dass es ein langsam fortschreitender Prozess ist. Zur Linderung der Durchblutungsstörungen der Beine ist eine Behandlung unbedingt ratsam.

Wirkungsweise der Oxyvenierung

Wie bereits erwähnt werden die heilenden Effekte der intravenösen Sauerstofftherapie von der klassischen Medizin nicht anerkannt. Aus kleineren Studien hingegen ziehen die Naturheilpraktiker aber ihre Erkenntnis über weitreichenden Wirkungsweisen.

Die Erklärung der therapeutischen Wirkung ist folgende: Die Gesamtmenge des zugeführten Sauerstoff an sich sei nicht ausschlaggebend für die vielseitigen, heilenden Prozesse, die der Therapie zugesprochen werden. Es ist vielmehr der unnatürliche Zeitpunkt, zu dem das für gewöhnlich sauerstoffarme Blut in den Venen mit Sauerstoff angereichert wird.

Dadurch, dass dieses angereicherte Blut in der Lunge ankommt – statt wie gewöhnlich sauerstoffarmes Blut – würden verschiedene physiologische Prozesse gestartet.

Genannt werden folgende Reaktionen:

– Durch eine vermehrte Bildung von Prostazyklin kommt es zu einer Gefäßerweiterung, die der Durchblutungsstörung entgegenwirkt. Das Kapillarsystem wird erweitert, kleinste Gefäße werden geöffnet.

– Die absolute Anzahl der entzündungshemmenden Granulozyten steigt, wodurch chronische Entzündungen besser zurückgehen.

– Die Verklebungsneigung der Blutplättchen (Thrombozyten) wird verringert, wodurch das Risiko einer Thrombose sinkt.

– Die Sauerstoffversorgung der Zellen wird erhöht.

– Das Immunsystem wird gestärkt, da sich die körpereigenen Abwehrzellen vermehren.

– Chronische Entzündungskrankheiten verbessern sich.

– Ödeme (Wassereinlagerungen) können besser ausgeschieden werden.

Intravenöse Sauerstofftherapie Nebenwirkungen

OxyvenierungBei der richtigen, durch geschulte Fachmediziner durchgeführten Sauerstoff-Infusion ist die Behandlung ungefährlich. Seit Beginn der Anwendung wurden bereits mehrere hunderttausend Behandlungen durchgeführt, die keine Komplikationen nach sich zogen.

Dennoch gibt es ein paar typische, wenn auch harmlose, Nebenwirkungen. Dazu zählen vor allem eine vorübergehende Erschöpfung (Müdigkeit), Hustenreiz und erhöhter Harndrang. Seltener kann es auch zu Kopfschmerzen kommen.

Auf das Rauchen sollte unmittelbar vor der Behandlung verzichtet werden, denn durch die Oxyvenierung weiten sich die Gefäße. Dadurch würde der schädliche Rauch noch tiefer eindringen.

Bei gleichzeitiger Aufnahme von Schmerzmitteln kann die positive Wirkung der Therapie ausbleiben.

Oxyvenierung Kosten

Da das Verfahren der Oxyvenierung kein anerkanntes medizinisches Verfahren darstellt werden die Kosten nicht von der Krankenkasse übernommen. Die intravenöse Sauerstofftherapie Kosten sind daher privat zu leisten. Einen einheitlichen Preis gibt es nicht. Der Betrag pro Sitzung und die Anzahl der Sitzungen variieren je nach Arzt. Allgemein liegen die Oxyvenierung Kosten bei 26 bis 30 € pro Sitzung. Bei 25 Sitzungen ergibt sich für die gesamte Behandlung ein Aufwand von 650 bis 750 € für einen Zeitraum von etwa 5 Woche.

Beim Vergleich der Oxyvenierung Kosten verschiedener Anbietern zählt also nicht nur der Einzelpreis pro Sitzung, sondern auch die geplante Anzahl von Sitzungen insgesamt.

 

Die beste Alternative: Das mobile Sauerstoffgerät Airnergy brain+:

brain+ sauerstoffgerät wasser Beatmungsgerät für zu hause